Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Regensburg

Zystoskopie (Blasenspiegelung)

Der Begriff "Urethrozystoskopie" hat seinen Ursprung im Griechischen; er setzt sich aus den Wörtern "Urethra", dem lateinischen Begriff für Harnröhre "Zyst", das Blase bedeutet und "skopein" = sehen zusammen.

Eine Blasenspiegelung ist ein ambulanter, wenige Minuten dauernder, diagnostischer Eingriff.
Der Patient/ die Patientin muss zu einer Blasenspiegelung nicht nüchtern erscheinen. Des Weiteren sind keine Voruntersuchungen, im Sinne z.B. einer Blutuntersuchung erfoderlich.
Sollte der Patient / die Patientin Medikamente zur Blutverdünnung (ASS, Plavix, Marcumar) einnehmen, muß vorab die Blutgerinnung kontrolliert, ggf. die Medikation abgesetzt oder umgestellt werden.

Die Untersuchung wird in lokaler Betäubung (Gleitmittel mit lokalanästhetischem Effekt) oder in seltenen Fällen in Narkose durchgeführt. Das Instrument ist wahlweise starr oder flexibel (v.a. bei Kindern oder Patienten mit Nebenerkrankungen). Bei einer Blasenspiegelung kann die Harnröhre (Entzündung) und die Blasenschleimhaut (Entzündung, Steine oder Tumore) beurteilt werden. Im Rahmen einer Blasenspiegelung kann auch eine Probe eines suspekten Bezirks im Bereich der Harnröhre und Blase erfolgen.

Zystoskop (Gerät zur Blasenspiegelung)

Bei der Frau ist dies aufgrund der kurzen Harnröhre ein relativ einfacher Eingriff, beim Mann ist dies aufgrund der anatomischen Unterschiede etwas schwieriger.

Komplikationen sind bei diesem Eingriff äußerst selten. Jedoch kann es bei der Blasenspiegelung zu geringfügigen Blutungen, Verletzung der Harnröhre oder Blasenschleimhaut kommen. Nach der Untersuchung treten häufig Rötfärbungen des Urins sowie ein Brennen beim Wasserlassen auf. Um die Blase und Harnröhre nach einer Blasenspiegelung vor möglichen Krankheitserregern zu schützen, sollte im Anschluss an die Untersuchung ausreichend Flüssigkeit getrunken werden. Sollten Blasenkrämpfe, Fieber, anhaltende Blutungen oder Beteiligung der Nachbarorgane (Hoden, Prostata, Niere) über mehrere Tage nach der Untersuchung bestehen, sollte der Arzt erneut aufgesucht werden.

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